Evangelisch-reformierte Gemeinde

Geschichte
1699 erhielten französische Glaubensflüchtlinge, die Hugenotten, die Erlaubnis sich in Canstatt anzusiedeln. Seitdem gibt es die evangelisch reformierte Gemeinde in Stuttgart. Nachdem im Krieg der Gottesdienstraum der Gemeinde in der Innenstadt zerstört wurde, trifft sich die Gemeinde in einem sehr bescheidenen Kirchenraum in der Heidehofstraße (hinter Hausnummer 17).
Zur Gemeinde gehören heute etwa 800 Gemeindeglieder, die über ganz Württemberg verstreut wohnen. Am ersten Sonntag im Monat feiert die Gemeinde Gottesdienst in der Schlosskirche des Alten Schlosses, an allen anderen Sonntagen in der Kirche Heidehofstraße.

Was ist evangelisch-reformiert?
Zunächst einmal evangelisch. Gemeinsam mit den anderen 20 protestantischen Landeskirchen ist die Evangelisch-reformierte Kirche Teil der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Die Merkmale des reformierten Protestantismus sind:

  • Ein stark auf die Predigt ausgerichteter Gottesdienst mit einer schlichten Liturgie, das Alte Testament und der Gedanke des Bundes mit Gott wird hochgeschätzt. Das schließt theologisch eine verbindliche Lebenspraxis und gesellschaftspolitisches Engagement ein.

 

  • Die Kirchen sind einfache und bescheidene Gebäude, möglichst ohne Bilder; das biblische Bilderverbot wird ernst genommen.
     
  • Das eher symbolische Abendmahlsverständnis, das historisch zur Trennung vom lutherischen Zweig der Reformation führte.
  • Die Gemeinden sind weitgehend selbständig und werden von Presbyterien geleitet.

Über die Gemeinde hinausgehende Dinge werden von einer Synode entschieden. Die Kirche wird durch Gremien geleitet, nicht durch Amtsträger.


Evangelisch-reformierte Gemeinde
Kirchsaal und Pfarramt: Heidehofstr.17, 70184 Stuttgart
Telefon: 0711. 466869
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.reformiert-stuttgart.de